Heute ist's an der Uni losgegangen und wieder war ich sehr positiv überrascht. Unsere Leute daheim können sich echt ein Beispiel an den Leuten hier nehmen. Der Professor meines ersten Kurses "Reinsurance" meinte in seiner Einführung, es liege ihm fern, irgendjemand durch Fragen zu blamieren, wir sollten aber versuchen mitzuarbeiten, weil das ganze dann einfach spannender wird. Weiters sei er jederzeit für uns da, wir könnten Ihn jederzeit vor dem Kurs z.B. im Café der Quinn School ansprechen und er würde dann gerne mit uns etwaige Fragen klären. Dann hat er nach internationalen Studenten gefragt und in der Pause ist er dann zu mir gekommen, hat mir die Hand gegeben, sich hingesetzt und 5 Minuten sehr aufgeschlossen mit mir geplaudert und mich aufgefordert, mich zu melden, sollte ich irgendetwas nicht verstehen.
Soetwas hab ich in Wien noch nie erlebt. Freilich sind bei uns im Schnitt mehr Studenten in den Kursen, aber bei dem heute waren es immerhin auch ca. 35. Spitze jedenfalls!
Der zweite Kurs: Financial Institutions & Markets
In dem Kurs sitzen zwar ca. 80-100 Leute, vor allem Amerikaner, aber auch hier ist der Vortragende, dem ersten Eindruck nach, spitze! Falls uns was nicht interessiert, hat er gemeint, so sei das seine Schuld, weil schließlich würde es in seiner Verantwortung liegen, dieses interessante Thema auch interessant zu gestalten... :-) Auch er hat betont, dass er keinen durch unerwartete Fragen verunsichern möchte. Ebenso gäbe es bei ihm keine falschen Antworten, sondern lediglich unterschiedliche Meinungen, die ihn einfach interessieren, weswegen er sich auch eine gewisse Mitarbeit von uns erwartet. Der Kurs als solches hört sich sehr interessant an und der Professor hat dem Anschein nach einiges drauf... er baut aktuelle Themen und Entwicklungen ein, sodass uns nicht fad werden sollte.
Bis jetzt Uni-technisch also von mir ausschließlich Positives zu vermelden. So sollte die Atmosphäre an einer Universität meiner Meinung nach ausschaun. Die Motivation zu lernen steigt dadurch gleich gewaltig an.
Montag, 21. Januar 2008
Sonntag, 20. Januar 2008
Wochenend-Update
Hey!
Wahnsinn, wie schnell so ein Wochenende vergehen kann... Gestern haben wir nach dem Ausschlafen nicht viel mehr getan als zu frühstücken und in den nahegelegenen Superquinn-Store zu gehen um einzukaufen. Dort haben wir ca. 2 Stunden verbracht, weil höllisch viel loswar und wir dann auch noch den Fehler gemacht haben, den Self-Checkout-Schalter zu wählen, der nicht wirklich schneller ist :)
Am Abend wollten wir eigentlich nach Dublin reinfahren, schlußendlich sind dann aber die meisten im Heim geblieben, noch müde vom Vortag, und haben im Dining Room getrunken und Musik gehört.
Heute dann wieder ausschlafen, frühstücken bis 12 ca :) und dann ab ins nahegelegene Pub "The Avoca" um Pool zu spielen... [und 2 Guinness zu trinken]. Die Einheimischen dort (alle schon etwas älter, aber sehr freundlich) haben uns gewunken und "see you soon" gerufen beim Rausgehen als dann um halb 7 jeder Hunger hatte und ein Teil von uns (sprich wir mit den 2 Aussie Mädls+ Curtis und Ashley) ins O'Rourkes essen gegangen ist. Dabei handelt es sich um ein sehr gemütliches Pub im "Herzen" Blackrock's. Zu noch akzeptablen Preisen kann man dort sehr gutes Essen kriegen. Fish&Chips und ein Bier.... Und wieder: Die Leute sind einfach spitzenfreundlich... Das zieht sich bisher wie ein roter Faden durch die letzten 5 Tage!
Heute Abend wird sich nicht mehr viel tun, weil ja schließlich die Uni morgen losgeht... Also nur noch ein wenig zusammensitzen und dann ab ins Bett.
PS: Um zu sehen, was hier für Leute mit uns wohnen, möge jeder bei Google Earth "Hazleton" eintippen, in Pennsylvania und sich das Footballfeld anschaun, das ziemlich direkt über der Markierung für die Stadt liegt.... Schauts mal, was da zum Vorschein kommt... Das hat der Curtis als "Senior Prank" gemacht. :)
Wahnsinn, wie schnell so ein Wochenende vergehen kann... Gestern haben wir nach dem Ausschlafen nicht viel mehr getan als zu frühstücken und in den nahegelegenen Superquinn-Store zu gehen um einzukaufen. Dort haben wir ca. 2 Stunden verbracht, weil höllisch viel loswar und wir dann auch noch den Fehler gemacht haben, den Self-Checkout-Schalter zu wählen, der nicht wirklich schneller ist :)
Am Abend wollten wir eigentlich nach Dublin reinfahren, schlußendlich sind dann aber die meisten im Heim geblieben, noch müde vom Vortag, und haben im Dining Room getrunken und Musik gehört.
Heute dann wieder ausschlafen, frühstücken bis 12 ca :) und dann ab ins nahegelegene Pub "The Avoca" um Pool zu spielen... [und 2 Guinness zu trinken]. Die Einheimischen dort (alle schon etwas älter, aber sehr freundlich) haben uns gewunken und "see you soon" gerufen beim Rausgehen als dann um halb 7 jeder Hunger hatte und ein Teil von uns (sprich wir mit den 2 Aussie Mädls+ Curtis und Ashley) ins O'Rourkes essen gegangen ist. Dabei handelt es sich um ein sehr gemütliches Pub im "Herzen" Blackrock's. Zu noch akzeptablen Preisen kann man dort sehr gutes Essen kriegen. Fish&Chips und ein Bier.... Und wieder: Die Leute sind einfach spitzenfreundlich... Das zieht sich bisher wie ein roter Faden durch die letzten 5 Tage!
Heute Abend wird sich nicht mehr viel tun, weil ja schließlich die Uni morgen losgeht... Also nur noch ein wenig zusammensitzen und dann ab ins Bett.
PS: Um zu sehen, was hier für Leute mit uns wohnen, möge jeder bei Google Earth "Hazleton" eintippen, in Pennsylvania und sich das Footballfeld anschaun, das ziemlich direkt über der Markierung für die Stadt liegt.... Schauts mal, was da zum Vorschein kommt... Das hat der Curtis als "Senior Prank" gemacht. :)
Donnerstag, 17. Januar 2008

Eine Hälfte der Quinn School... Bilder von einem Hörsaal
folgen bald... Top-modern, jeder Platz für ein Notebook
ausgerüstet... wow!
Teil des Campus hinter der Quinn School bei
Sonnenschein und warmen Temperaturen... 20 min später hats
wie aus Kübeln geschüttet....
West Hall Corridor 1st floor..... ca. so lang wie die O'Connel Street
breit!? + ein ehemaliges Kloster....
... der erste Eindruck continued....
... nach einer ganz angenehmen ersten Nacht im neuen Bett im neuen Heim im neuen Land haben wir gestern Vormittag dann das immer noch recht leere Heim verlassen um ins "nahegelegene" Stillorgan ( -> !Achtung! nicht auf Deutsch lesen, das hat weder was mit Brüsten noch mit Babys zu tun ) zu Tesco einkaufen zu gehen, weils dort angeblich billiger ist als im Superquinn in Blackrock. Auf dem Weg hin hat's durchgehend geregnet, was es jetzt gerade übrigens auch tut, dort dann nicht mehr und auf dem Weg retour schon wieder. Voll bepackt mit dem Nötigsten und ein paar Bier (1.50 die Dose und das ist noch nicht besonders teuer) zurück nach Hause: fertig, hungrig und nass...
Nach ein paar Stunden Erholung dann das erste Mal runter in die Küche um unser erstes Fertigessen zuzubereiten, wobei das Essen grossteils nur Alibi war um nach Leuten Ausschau zu halten... Und da waren sie auch schon: Zuerst Julia und Alex aus Australien (2 sehr nette Mädels), dann Andrew und ein Mädl, deren Name ich vergessen hab aus Iowa. Nach dem Essen haben uns die 2 Aussis mitgeteilt, dass jetzt alle ins Pub nach Blackrock gehen werden und vor der Tür warteten schon ca. 10 andere Leute. Jacques aus Frankreich, Curtis aus Pennsylvania, einige Franzosen + Spanier, 2 Mädls aus California etc.. Also ab ins Pub: Sheehans war die erste Wahl, ein nicht unbedingt typisches aber recht nettes Pub mit einem Kellner, der von uns ALLEN eine "ID" sehen wollte... na gut... dafür hat er dann aber nur 4.30 fürs Guinness verlangt ;-) Naja, 4.30 lass ich mir ja gerade noch einreden. Mit der Zeit sind noch ein paar Leute nachgekommen, u.a. ein verrückter Australier, für den wir 2 ab jetzt Alex Meatman und Verena Meatwoman sind und eine Oberösterreicherin namens Martina. A pro pos Österreicher, anscheinend wohnen auf unserem Stock außer uns noch 3 oder 4 Stück, die in den nächsten Tagen kommen sollten. Aber: wir haben uns schon verständigt quasi immer Englisch zu reden was bei der großen Zahl an Aussies und Amis auch kein Problem sein sollte. Nach einem zweiten Guinness haben sie uns dann eh schon langsam aber sicher durch konstantes Licht weiter aufdrehen zum Gehen bewegt, was eh gut war, schließlich galt es heute um 9:00 einen 2stündigen Englischtest zu absolvieren. Es war aber echt schon ein toller Abend mit wirklich netten Leuten.
Nach ein paar Stunden Erholung dann das erste Mal runter in die Küche um unser erstes Fertigessen zuzubereiten, wobei das Essen grossteils nur Alibi war um nach Leuten Ausschau zu halten... Und da waren sie auch schon: Zuerst Julia und Alex aus Australien (2 sehr nette Mädels), dann Andrew und ein Mädl, deren Name ich vergessen hab aus Iowa. Nach dem Essen haben uns die 2 Aussis mitgeteilt, dass jetzt alle ins Pub nach Blackrock gehen werden und vor der Tür warteten schon ca. 10 andere Leute. Jacques aus Frankreich, Curtis aus Pennsylvania, einige Franzosen + Spanier, 2 Mädls aus California etc.. Also ab ins Pub: Sheehans war die erste Wahl, ein nicht unbedingt typisches aber recht nettes Pub mit einem Kellner, der von uns ALLEN eine "ID" sehen wollte... na gut... dafür hat er dann aber nur 4.30 fürs Guinness verlangt ;-) Naja, 4.30 lass ich mir ja gerade noch einreden. Mit der Zeit sind noch ein paar Leute nachgekommen, u.a. ein verrückter Australier, für den wir 2 ab jetzt Alex Meatman und Verena Meatwoman sind und eine Oberösterreicherin namens Martina. A pro pos Österreicher, anscheinend wohnen auf unserem Stock außer uns noch 3 oder 4 Stück, die in den nächsten Tagen kommen sollten. Aber: wir haben uns schon verständigt quasi immer Englisch zu reden was bei der großen Zahl an Aussies und Amis auch kein Problem sein sollte. Nach einem zweiten Guinness haben sie uns dann eh schon langsam aber sicher durch konstantes Licht weiter aufdrehen zum Gehen bewegt, was eh gut war, schließlich galt es heute um 9:00 einen 2stündigen Englischtest zu absolvieren. Es war aber echt schon ein toller Abend mit wirklich netten Leuten.
In Dublin angekommen - ... wie so oft, der erste Eindruck täuscht!
Vorgestern, am 15.Jänner 2008 (gleichzeitig mein Geburtstag) bin ich also um ca. 16:40 Ortszeit nach 2.20h Flug am Flughafen Dublin angekommen. Gleich dort war ich vom "Service" besser gesagt von der unkomplizierten Hilfsbereitschaft überrascht. Es gibt hier am Flughafen eigene Buseinweiser, die die Reisenden ansprechen noch bevor sie überfragt und blöd schauen, und Ihnen Hilfe anbieten. Da ich eigentlich schon wusste, wo ich hinwollte und wie, hab ich mir nur noch die Bestätigung vom Profi geholt "with this ticket you'll be alright mate" oder sowas in die Richtung :)
Erster Stopp O'Connell Street im Zentrum Dublins: Scheiss die Wand an, diese Straße ist breit (45 m und die breiteste Straße Irlands) und lang.... Dann auf der dazugehörigen Brücke über den Liffey in den Bus Nr. 7 rein und ab gings nach Blackrock. Dank einer netten irischen Dame und dem Busfahrer (immer brav thank you [mate]) sagen beim Aussteigen) hab ich die richtige Station erwischt und nach 10 Minuten Fußmarsch war ich am Campus. 30 Minuten später und beinahe am verzweifeln hab ich dann mit Hilfe einer Putzfrau und eines Typen am Service Desk der Bücherei den Anmeldeschalter fürs Heim gefunden, jedoch unbesetzt... Handy raus und den "RA (?) on Duty" angerufen, der mir mit wirklich starkem Akzent versicherte er sei gleich da [mate] :)
Der war echt nett, hat mir das Heim gezeigt + mein Zimmer. Leute, es geht noch älter als das Pfeilheim. Siehe Fotos... Das war schon die erste Enttäuschung, da ich mir auf Grund der Fotos im Internet ein bisschen was anderes vorgestellt hab.
Außerdem sind die Gänge elendslang (Fotos), am 15. wars noch sehr sehr ruhig, 3 von 4 Klos sind nicht absperrbar und befinden sich so wie die Duschen am Gang. "Ich will zu meiner Mammi!!" ;-) Das Chaos war perfekt, wie Verena, die ein paar Stunden nach mir angekommen ist, im letzten Bus die richtige Haltestelle verpasst hat und bis zur Endstation weitergefahren ist, aber das ist ihre Geschichte.... ich sag nur: bis 2:00 morgens :))
Erster Stopp O'Connell Street im Zentrum Dublins: Scheiss die Wand an, diese Straße ist breit (45 m und die breiteste Straße Irlands) und lang.... Dann auf der dazugehörigen Brücke über den Liffey in den Bus Nr. 7 rein und ab gings nach Blackrock. Dank einer netten irischen Dame und dem Busfahrer (immer brav thank you [mate]) sagen beim Aussteigen) hab ich die richtige Station erwischt und nach 10 Minuten Fußmarsch war ich am Campus. 30 Minuten später und beinahe am verzweifeln hab ich dann mit Hilfe einer Putzfrau und eines Typen am Service Desk der Bücherei den Anmeldeschalter fürs Heim gefunden, jedoch unbesetzt... Handy raus und den "RA (?) on Duty" angerufen, der mir mit wirklich starkem Akzent versicherte er sei gleich da [mate] :)
Der war echt nett, hat mir das Heim gezeigt + mein Zimmer. Leute, es geht noch älter als das Pfeilheim. Siehe Fotos... Das war schon die erste Enttäuschung, da ich mir auf Grund der Fotos im Internet ein bisschen was anderes vorgestellt hab.
Außerdem sind die Gänge elendslang (Fotos), am 15. wars noch sehr sehr ruhig, 3 von 4 Klos sind nicht absperrbar und befinden sich so wie die Duschen am Gang. "Ich will zu meiner Mammi!!" ;-) Das Chaos war perfekt, wie Verena, die ein paar Stunden nach mir angekommen ist, im letzten Bus die richtige Haltestelle verpasst hat und bis zur Endstation weitergefahren ist, aber das ist ihre Geschichte.... ich sag nur: bis 2:00 morgens :))
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